Heute gings auf einem Rundweg ins Windrather Tal. Die Strecke beträgt rund 13,4 km. Sehr schöne Gegend und kaum einer unterwegs.

Die Strecke habe ich auf der Seite http://www.wanderwege-nrw.de/ gefunden. Nachdem wir eine kurze Unterbrechung der abschnittsweisen Streckenwanderung Bergischer Weg eingelegt haben, war ein nahes Ziel ideal und das Windrather Tal wollte ich mir immer schonmal anschauen.

Die Anfahrt war aber schon das erste Problem. Das Navi meines Wanderkameraden Meik führte uns schon auf abenteuerlichen Wegen über die Wallmichrather Straße zu einer Anlieger-Sackgasse und von da aus über Umwege bis zum Startpunkt am Wanderparkplatz an der Kreuzung Alaunstraße/Hohlstraße. Die Straßen sind dort in der Regel sehr eng, aber in einem guten Zustand. Schon der Weg dorthin offenbarte, dass man sich fernab der städtischen Zivilisation begibt.

Hinunter geht es zum Parkplatz.2image119

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Von da ab geht es dann auf der Hohlstr. rechts auf den ersten Waldweg.

 

Schon von weitem ist die Windrather Kapelle zu erkennen. Diese soll Ende des 8. bzw. Anfang des 9. Jahrhunderts anstelle einer heidnischen2image120 Kultstätte errichtet worden sein. Bis wir da ankommen gehts zwischen Feldern und Weiden erstmal bergauf. Wie so oft im bergischen.

Über die Donnenberger Str. hinweg gehts dann weiter. Landschaftlich gestaltet sich das ganze sehr schön.

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Nachdem wir auf der Nordrather Str. (keine Gehwege) dahintippelten, konnte ich nur mit dem Kopf schütteln, als ein Motorradfahrer deutlich schneller als ratsam an dem 50ziger Schild vorbeidüste. Ein paar hundert Meter weiter trafen wir ihn dann nochmal, wie er seine Maschine gemeinsam mit ein paar hilfreichen Menschen aus dem Graben schob. Zumindest war er unverletzt und so konnte er hoffentlich etwas schlauer die Weiterfahrt mit einer lädierten Maschine antreten.  Instant-Karma.

2image129Auf einer kleiner Weide am Wegesrand hatte jemand seinen Ziegen eine besondere Attraktion zu Gute kommen lassen.2image126 Nachdem wir die Straße verlassen hatten, trafen wir dann auch so gut wie keinen Menschen mehr.

 

Wenig später wurde es dann anstrengend. Etwa nach 7 km der Strecke gehts dann laaaaaange bergauf und wir waren kräftig aus der Puste (100 Meter Höhenunterschied auf einer Länge von etwa 1 km)

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Ich hab mal Bilder während einer kleinen Verschnaufpause gemacht. Einmal runter und einmal was zu diesem Zeitpunkt noch vor uns lag. Ok, ehrlich gesagt habe ich die Bilder nur gemacht, damit ich noch einen Augenblick länger verschnaufen konnte. Aber hier erwartete uns eine nette Aussicht. 2image133 2image134

Nach dem Abstieg ging es nach der Überquerung der Donnerstr. dann nochmal bergauf und da hatte ich schon richtig Blei in den Knochen.

Bei km 11,5 der Strecke bemerkten wir so einige Bänke, die allerdings in einem schlechten Zustand sind und teils mittem im Wald platziert und überwuchert waren. Wenige Schritte weiter gibt es dann noch ein Gedenkstein. Leider weiß ich nicht wofür oder warum. Die Inschrift besagt „Unsere Zeit in 2image135Unruhe Unsere Ruhe in Gott“. Falls mir einer da weiterhelfen kann, wäre ich für eine Info in den Kommentaren dankbar. Wofür steht der Gedenkstein und die vielen Bänke im Wald?

Danach ging es am Örk-Hof vorbei, einem Demeter Bio-Bauernhof mit Hofladen. Von da aus nur noch ein 1 km die Hohlstr. runter bis wir dann wieder am Wanderparkplatz ankamen.

Der Heimweg ging dann über Neviges wesentlich schneller als unsere Anreise und so konnte der Abschluß im heimischen Garten mit einem leckeren Bierchen genossen werden.

Horrido!

Track für das GPS:  Windrather-Tal.gpx (58 Downloads)

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