Einer meiner Söhne verlangte schon länger danach mal mitzuwandern. Bisher aufgerufene Kilometerzahlen von 14-16 km schreckten ihn aber bislang ab. Also plante ich eine kürzere Strecke von rund 7 km. Geworden sind es dann ungefähr 10 km. 😀 Eine ausgearbeitete Strecke mit 6,6 km ist als GPX verfügbar.

Zu empfehlen ist für Anreisende der Startpunkt Landhaus Stolberg (Hefel 9, 42551 Velbert) bzw. in der Eintrachtstr. zu parken. Nach vollbrachtem Rundweg kann man dort auch wunderbar einkehren.

Am Schluß habe ich eine Karte mit dem Weg eingefügt den wir gegangen sind und eine weitere Version die man gehen sollte. 😀 Der Unterschied ist, dass wir noch einen Umweg eingelegt haben um einen Geocaching-Marker einzusammeln und teils wegen nicht vorhandener Wege umkehren mussten.

Bei trockenem Wetter konnten wir dann endlich los, nachdem mein Sohn endlich seine Expeditionsausrüstung eingepackt hatte (Fernglas? Echt?). Kurz nach der Einmündung auf die Eintrachtstraße geht es dann auch schon bergauf. Den Teil kannte ich schon als Teil des bergischen Weges.

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Vorbei an Feldern geht es an dieser Stelle auf asphaltierten Wegen easy los. Landschaftlich aber immer wieder schön. Das erste Gejammer über schmerzende Beine von meinem Sohn dann allerdings nicht so sehr. Das kann ja was werden, dachte ich mir.

Dann kreuzten wir auch schon schnell die Rottberger Straße, vorbei an einer Herde Schafe die uns laustark begleiteten. Hanni war hier etwas überfordert. Komische Riesenhunde die noch komischere Geräusche machen und uns auf der anderen Seite vom Zaun auch noch hinterherliefen. 2image103

Sichtlich erleichtert war sie dann auch als wir sie hinter uns ließen.

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Hier dann nochmal ein Bild wo man in das Asbachtal hinunterschauen kann und der Weg noch gut ist. Alles danach war dann nach den Regenfällen der letzten Tage sehr matschig (Sohnemann fands gar nicht sooo schlimm).

Größtenteils kleine Wege die zusätzlich durch Mountainbiker und Reiter zerfurcht waren, machten das ganze nicht immer leicht. Den ersten Geocache konnten wir auch nach intensiver Suche leider nicht finden. Hier fehlt uns anscheinend noch die Erfahrung um die Verstecke richtig ausfindig zu machen. Von da aus machten wir einen Abstecher um einen weiteren Cache ein paar hundert Meter weiter zu bergen. Der Weg war allerdings sehr zugewuchert und der Pfad noch einen Tacken matschiger.

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Den Cache haben wir dann auch gefunden und erstmal eine Pause eingelegt, bevor wir uns auf den Rückweg zu unserem eigentlichen „Rundweg“ machten. Das Geocaching ist eine tolle Sache um das Wandern für Kinder spannender zu gestalten. Jegliche Schmerzen und Gejammere waren mit der Schatzsuche vergessen. Obwohl, so schlimm war es  nicht.

Dann waren wir im Bereich Asbachtal. Ein auf der GPS-Karte eingezeichneter Pfad war nicht mehr vorhanden, so dass wir umkehren mussten und eine Alternativroute ausbaldoverten. Jetzt weiss ich auch was dieses Symbol bedeutet, was ich bislang nicht beachtet hatte. Ein Tor. Wir landeten auf Privatbesitz und mussten nach einem lautstarken Empfang der Hunde der Besitzer nochmals umdrehen.

Um wieder auf den von mir ursprünglich angedachten Weg zu gelangen, sind wir dann einfach quer durch den Wald gewandert und geklettert. Das hat uns beiden ziemlich gut 2image108gefallen. Auf einem Hügel legten wir dann eine weitere kurze Rast ein, bevor wir uns bis zu einem kleinen Weg durchkämpften. Dieser führte uns dann wieder zurück zur A44, die wir auf einer Brücke überqueren mussten um zurück in den Hefel zu gelangen.

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Vorher erwarteten uns aber noch eine Herde von Bullen auf einer Weide. Mitten unter ihnen eine einsame Ziege, die uns aber nicht beachtete.

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Mein Sohn war ansich begeistert, allerdings machte sich auch schon eine gewisse Erschöpfung bemerkbar. Für einen Achtjährigen hat er sich aber gut geschlagen. Beim nächstem Mal möchte er dann aber doch etwas weniger Kilometer wandern. Mal sehen. 😀

So, Endspurt. Nachdem wieder die Rottberger Straße überquert wurde, geht es zwischen dem Bauern- und Reithof schnell wieder in den Wald. Begleitet allerdings von den Geräuschen der Autobahn.

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Dann kommt man auf die Straße Hefel. Bis zur Kreuzung sollte man etwas vorsichtiger am Straßenrand entlanggehen, da dort viele Motorradfahrer fahren und es keine Gehwege gibt. Nach der Kreuzung kann man dann bis zum Landhaus Stollberg wieder sicherer auf dem Gehweg gehen.

Wir sind dann noch ein Stückchen weiter bis nach Hause und wurden mit einem leckeren Mittagessen empfangen.

Horrido!

Hier wie wir gegangen sind:

Empfohlene Route für einen Rundweg (6,6 km):

 

Als GPX-Download:  Rundweg Hefel - Asbachtal.gpx (68 Downloads)

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