Auf den Wanderungen brauch Hanni natürlich was zu süppeln. Genauso wie wir Menschen. Sie bedient sich zwar gerne aus Regenwasser-Pfützen, aber so richtig das Wahre ist das ja auch nicht. Hier also meine Versuche die Versorgung von Hanni sicherzustellen.

Neben den üblichen PET-Flaschen habe ich zunächst eine aus Silikon mitgenommen.

Für mich vom tragen her sehr angenehm, da das weiche Silikon nicht drückt und  am Gürtel getragen werden kann. Lästig ist allerdings das man das Wasser entweder in den recht kleinen Deckel kippt oder doch wieder eine größere Schale mitnimmt.  Da passen 400ml rein. Nach mehrmaliger Mitnahme findet Hanni Regenpfützen aber dann doch schmackhafter als das Wasser aus der Silikonflasche und dem kleinen Deckel.

Aber ich geb ja nicht auf und ich spekuliere trotz derzeitiger Regenwetterlage darauf, dass die Pfützen in diesem Sommer dann doch irgendwann mal weg sind. Und weil sowas eine Flasche dann doch wieder etwas wiegt, kommt man schnell auf den Gedanken, dass der Hund ja vielleicht auch was tragen könnte. Also wird mit Hilfe meiner Frau erstmal ein günstiger Hunderucksack rausgesucht um zu probieren, ob Hanni mit sowas überhaupt klarkommt.

Von Hannis Seite ist das auch unproblematisch. Wie man auf dem Bild sehen kann. Das erste Hauptproblem ist allerdings schon, dass sie auf dem Bild den Rucksack falsch herum trägt. 2902b0e5-d483-485f-8c0a-c3dafb38df72Das nächste war dann, dass der Gurt für den Bauch nicht
passte, nachdem wir ihn richtig rum angezogen haben (zumindest bin ich mir ziemlich sicher, dass es nun richtig rum war). Viel zu straff, trotz eigentlich nach Herstellerangaben richtig gewählter Größe. Nachdem Frauchen dieses Manko mittels Nadel, Faden und etwas Gurtstoff gelöst hatte, waren wir also bereit das ganze zu beladen.

Größe S steht bekanntermaßen für Small und so sind auch die Taschen. Eine pieselige 0,5 Liter PET-Flasche passt da nicht rein. Ärgerlich. Was macht Herrchen also? Er durchstöbert Amazon nach Alternativen. Da gibts alles.

Es gibt also tatsächlich faltbare Trinkflaschen. Natürlich aus China. Im Nachhinein ist mir dann aufgefallen, dass man auch so ein Nachfüllpack für Seife hätte nehmen können. 🙂 Mehrfach ausgespült wäre das sicherlich auch gegangen. Dafür habe ich jetzt 6 modisch dominante Plastikfaltflaschen die dann gequetscht auch in den Rucksack passen. Ein Trost ist, dass die Kinder sie auch toll finden. Der faltbare Wassernapf ist allerdings noch unterwegs.

Der erste Test im Wald fiel dann nicht so positiv aus. Der Rucksack verrutscht, trotz gleichmäßiger Gewichtsverteilung, wenn man die Leine an den sehr groß geratenen Haltering auf der Rückseite anbringt. Als Sicherheitsgeschirr, wie angepriesen, war das nicht so gut. Also wurde die Leine dann doch wieder am Halsband festgemacht, was ich eigentlich vermeiden wollte.

Heute sollte der nächste Test auf einer Wanderung stattfinden. Aufgrund Gottes Plan weiter für kontinuierlich gefüllte Regenpfützen zu sorgen, habe ich dann statt einer zünftigen Wanderung die Zeit genutzt um einen Beitrag über seltsame Anwandlungen zum Thema Hunderucksack und Wasserversorgung des Hundes zu schreiben.

Irgendwie ahne ich aber worauf das hinausläuft… ich schlepp das Wasser mit und Hanni süppelt weiter aus Pfützen.

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