Fortgesetzt wird unser Wanderweg in Mettmann. Exakt an dem gleichen Schild an dem wir letzte Woche abgeholt wurden, setzte meine Frau uns Wandersleute und Wandershundedame ab.

Im Außenbereich von Mettmann (Straße Opmettmann) sollte es dann auf dem Verlauf des Bergischen Weges  (Teilstück der offiziellen Etappe 3) bis nach Haan (als Navi-Anschrift Gruitener Str. 1) gehen. Nach Plan etwa eine Strecke von 15,3 km.

Deutschland hat in der EM gestern Italien geschlagen und da sich das bis nach Mitternacht hinzog, war keiner von uns wirklich fit einen besonders frühen Start. Los ging es daher um kurz nach 10 uhr. Die Rucksäcke waren wieder beladen worden um uns ein Gefühl für die spätere mehrtägige Wanderung zu geben und uns darauf vorzubereiten.  Für Nachmittag war Regen angesetzt. Der Start war jedoch trocken und schön.

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Die Strecke ließ sich diesmal sehr angenehm wandern. Gut ausgebaute Wege und viele Wegemarkierungen. Dabei war die Anzahl der Begegnungen mit anderen Menschen zunächst übersichtlich.

Der Weg führt dann einen Teil in U-Form durchs Gelände. Das war recht unterhaltsam, weil wir so mehr von der Gegend gesehen haben, aber mehrere Spaziergänger, die einen direkten Weg genommen hatten, trafen wir dadurch doppelt. Ob die sich gewundert haben, warum wir nicht auch den direkten Weg genommen hatten?

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Zwischendurch rätselten wir kurz ob wir uns dann doch verlaufen hatten. Amerika?Da hat image006Meik dann doch sicherheitshalber erst nochmal die Karte geprüft. War aber alles richtig.

 

 

Wir zogen dann durch einen Teil von Gruiten. Alte Häuser und ein schön angelegter Park. War aber nicht ganz unser Ding, so dass wir einfach nur durchgingen um wieder in die Natur zu gelangen.

Zwischenzeitlich waren wir auch an einem Cafe/Restaurant/Hotel namens Haus Pook vorbeigewandert. Wir sind zwar nicht eingekehrt, aber ich finde es deshalb erwähnenswert, weil es mir als erstes Hotel aufgefallen ist, was direkt am Wanderweg liegt und damit als Stationspunkt auf einer Fernwanderung hätte dienen können. Ich gebe aber zu, dass ich bisher nie richtig darauf geachtet hätte. Für den ein oder anderen Wanderer mag das aber hilfreich sein. Direkt dahinter liegt dann noch ein angegliedertes Wildgehege.

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Irgendwann waren wird dann wohl im Naturschutzgebiet Grube 7. Landschaftlich schön, aber auch sehr überlaufen. Jede Menge Spaziergänger und Gassigänger mit ihren Hunden. Das war nichts für Hanni. Es ist aber alles gut gelaufen. Bemerkenswert war eine größere Gruppe mit ihren Hunden, die bereitwillig den Weg freigaben und ihre Hunde vorbildlich Sitz machen ließen, damit wir vorbeigehen konnten. Klasse. Da ist man mittlerweile auch anderes, meist von Inhabern kleinerer Hunde, gewohnt.

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Hier noch ein paar Impressionen dazu.

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Kurz vor dem Bahnhof Gruiten war es dann soweit. Regen und Gewitter. Um die Regenjacken anzuziehen rasteten wir unter dem Schutz der Bäume kurz an einer Bank. Dann knallte es fast direkt über uns und Hanni sprang schutzsuchend auf meinen Schoß. Trotzdem. Es ging weiter. image015Da es dann nicht mehr donnerte, fing sich auch Hanni wieder und trottete triefend weiter. Versprochen. Nächstes Mal nehme ich auch deinen Regenschutz mit.

Kurz nach dem Bahnhof ging es dann nochmal neben Feldern zum Abholpunkt an einer Tankstelle direkt neben der Abfahrt der A46.

Meine Frau war schon vor Ort und kümmerte sich dann auch direkt um das frierende Hundilein, während wir unsere kletschnasse Ausrüstung in den Kofferraum luden.

Zusammenfassend: Schöne Strecke, aber teilweise zuviel Betrieb. Laut Handy 14,7 km. Nächstes Mal wird dann auch der Rucksacküberzug benutzt und nicht nur als Totgewicht mitgeschleppt. Die Meindl-Treter haben sich rentiert. Blasen gabs keine. Gelenkschmerzen sind vorhanden aber mäßig. Gefühlt klappt das mit dem Wandern schon besser. Verlaufen haben wir uns diesmal nicht wirklich. Lediglich 50 Meter sind wir einmal in die falsche Richtung gelaufen.

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